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Herzlich Willkommen auf Agility-Cocker.de

Diese Seite ist eine private Homepage auf der sich alles um Spaniels dreht - genauer gesagt die English Cocker Spaniels Charon und Chiara! Auf diesen Seiten berichten wir über unser Leben und unseren Lieblingssport: Agility...


Reisebericht Teil 5: Utah Beach & Sainte-Mère-Eglise Kommentar schreiben

05.09.2010: Nach Omaha Beach und der Pointe du Hoc wollten wir uns - da es ohnehin auf dem Weg lag - noch den Utah Beach ansehen. Hier waren die Kämpfe nicht so heftig wie am Omaha Beach, daher ist er auch weniger bekannt. Allerdings gibt es natürlich auch hier Denkmäler, Museen, Bunker...

Zudem war das Wetter richtig schön, so dass wir uns einfach auf Strand und Meer gefreut haben.
Utah Beach entpuppte sich tatsächlich als der schönste Strand, den wir in unserem Urlaub aufgefunden haben. Ein großer breiter Sandstrand, nicht zugebaut, sondern mit viel naturbelassener Dünenlandschaft... einfach schön.


Utah Beach bei Ebbe


Chiara am Utah Beach

Nach ein bisschen Abhängen am Strand und einem langen Spaziergang mit Muscheln sammeln und Hundeplanschen ging es dann weiter zu unserem endgültig letzten Ziel in Sachen D-Day-Aufbereitung: Dem Ort "Sainte-Mère-Eglise". Hier steht eine Kirche die im Krieg ungewöhnliche Berühmtheit erlangte.

Sainte-Mère-Eglise liegt im Hinterland von Utah Beach. Im Vorfeld des D-Day setzten die Amerikaner hier tausende Fallschirmspringer ab, die die Umgebung sichern sollten. Dabei passierte einem ein Missgeschick. Der Fallschirmjäger John Steele blieb mit seinem Fallschirm an den Ecktürmen des Kirchturms hängen. Er konnte sich nicht befreien, da der Kirchenplatz zu diesem Zeitpunkt heftig umkämpft war. So musste er von oben hilflos mit ansehen, wie seine Kameraden erschossen wurden.

Am Ende allerdings gelang es den Amerikanern den Ort einzunehmen. Auch Steele wurde befreit und überlebte. Heute hängt an dem Kirchturm von Sainte-Mère-Eglise eine kleine Fallschirmspringer-Figur, die an die ungewöhnliche Geschichte erinnert. Außerdem befindet sich in dem Ort - passenderweise - noch ein Fallschirmjägermuseum.


Kirche von Sainte-Mère-Eglise


Der Kirchtum mit Fallschirmspringer-Figur - sie erinnert an das Missgeschick von John Steele

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Reisebericht Teil 4: Pointe du Hoc Kommentar schreiben

02.09.2010: Die Pointe du Hoc ist eine 50 Meter lange und etwa 30 Meter hohe vorspringende Klippe an der Calvadosküste. (Hier gibt es ein Luftbild) Der Felsvorsprung ragt hier weit ins Meer hinein, er liegt genau zwischen den Strandabschnitten von Utah Beach und Omaha Beach. Daher hatte diese Stelle bei der Landung der Allierten am D-Day eine Schlüsselposition. Die deutschen Verteidigungstruppen bewachten von dieser Stelle aus beide Strände. Sie hätten somit die amerikanischen Landungstruppen an den Strandabschnitten Utah und Omaha Beach gleichzeitig unter Beschuss nehmen können.


Blick auf die Spitze des Pointe du Hoc

Am Vorabend des D-Day griffen die Allierten daher mit Bomberverbänden den Stützpunkt auf der Pointe du Hoc an. Ein wahrer Bombenregen ging auf die Klippen nieder. Mehrere hundert Tonnen Bomben wurden dort abgeworfen.
Noch heute ist das gesamte Gelände von teilweise riesig großen Bombenkratern durchzogen. Diese "Hügellandschaft" kann man zu Fuß durchlaufen. Ein Tourist-Center bietet auch Führungen an. Wenn man dort durchläuft, erahnt man, wie heftig diese Bombardierungen gewesen sein müssen. Heute hingegen haben insbesondere die Kinder der Touristen großen Spaß daran, spielend durch die Hügel auf- und abzurennen...


wie eine Mondlandschaft: Bombenkrater und Bunkertrümmer soweit das Auge reicht


Größenverhältnis - das Ausmaß eines Bombenkraters...


Auch Chiara hatte allerlei zu entdecken ;-)

Aber zurück zur Geschichte: Trotz der heftigen Bombardierungen gelang es den Allierten nicht, die Befestigungen komplett auszuschalten. Deshalb wurde ein kleines US-Rangerbataillon mit 225 Soldaten beauftragt, die Geschütze am Morgen des D-Day (vor der eigentlichen Landung an den Stränden) zu vernichten. Der Plan sah vor, dass die Ranger mit Landungsbooten an den Füßen der Klippen landen und mit Seilen und Steckleitern die Felswände empor klettern sollten. Im Anschluß sollten die Ranger das Batteriegelände erobern und die Geschütze durch Sprengung unbrauchbar machen.

Allerdings trafen die Amerikaner auf starken Widerstand. Die deutschen Soldaten schossen von oben auf die Kletterer, bewarfen sie mit Granaten und schnitten ihre Seile durch. Am Ende überlebten nur knapp 90 von 225 US-Rangern die Aktion am Pointe du Hoc.

Heute ist die Spitze der Pointe du Hoc von Einsturz bedroht. Das Meer hat in den letzten 60 Jahren rund 10 Meter Felsenküste erodiert. Daher werden nun die Auswaschungen unter dem Pointe du Hoc mit Beton verfüllt und Stabilisierungsbohrungen vorgenommen um den Felsen vor dem Absturz zu bewahren.


Überreste der Verteidigungsanlagen

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Reisebericht Teil 3: Omaha Beach Kommentar schreiben

30.08.2010: Für Geschichtsbewusste ist die Normandie vor allem mit einem Begriff verbunden:
dem "D-Day". An insgesamt fünf Stränden der Basse Normandie landeten am 6. Juni 1944 die Truppen der Allierten um die Besatzung Frankreichs durch die deutschen Truppen zu beenden. Mit über hunderttausend Soldaten war die "Operation Overlord" die größte gemeinsame Militäraktion der Allierten im 2. Weltkrieg. An einem einzigen Tag fielen zigtausende Soldaten beider Seiten.


Omaha Beach bei Colleville sur Mer

Die Landungsstrände tragen noch heute ihre damaligen militärischen Namen: Omaha Beach, Utah Beach (an diesen beiden landeten die Amerikaner), Gold Beach und Sword Beach (Landung der Briten) und Juno Beach (Kanadier). Allein am Omaha Beach, fielen am D-Day (nach unterschiedlichen Quellenangaben) zwischen 3000 und 4000 Soldaten. Daher wurde Omaha auch als "bloody Omaha" bekannt. Die Landungszone des Omaha Beach erstreckte sich von Vierville-sur-Mer bis zum kleinen Fischerhafen von Port-en-Bessin, fast 10 Kilometer!

Die Verluste der Amerikaner, die diesen Strandabschnitt übernommen hatten, waren u.a. deshalb so groß, weil im Gegensatz zu den anderen Landungsstränden die vorherigen Bombardierungen durch Schiffe und Flugzeuge fehlgeschlagen waren. Die Verteidigungsstellungen am Strand waren somit noch größtenteils intakt, die Soldaten wurden quasi chancenlos ins Maschinengewehrfeuer der Gegener geschickt...

Hollywood hat diese grausame Schlacht mehrfach verfilmt, zuletzt im Film "Der Soldat James Ryan" von Steven Spielberg. Hier ist in den ersten zwanzig Minuten die Schlacht am Omaha Beach en detail nachgestellt.


Der ungewöhnlich schiefe Baum neben einer Bunkeranlage. Diese Einstellung ist in zahlreichen Dokus über Omaha Beach zu sehen. Durch die Schüsse von dieser Verteidigungsanlage ("Widerstandsnest 62") kam ein Großteil der amerikanischen Soldaten an Omaha Beach ums Leben.


oben: Bunkeranlagen, unten: Chiara auf dem Dach eines Bunkers

Soweit der kurze geschichtliche Abriss zur Erklärung.
Wenn man heute durch diese Region reist, ist der D-Day allgegenwärtig. In fast allen Orten und Dörfern wehen die Flaggen der Allierten: Amerikaner, Briten und Kanadier werden hier noch heute als die Befreier verehrt. Ebenso gibt es in der ganzen Region unzählige Soldatenfriedhöfe auf denen die Opfer der Krieges beigesetzt sind. Wir haben den amerikanischen Soldatenfriedhof in Colleville-sur-Mer besucht. Auf dem Friedhof sind über 10.000 gefallene Soldaten begraben. Hier spielten übrigens auch die Anfangs- und Endszene in dem oben erwähnten Film "Der Soldat James Ryan".


In jedem Ort treffen wir auf wehende Flaggen der Befreiungsmächte USA, GB und Kanada...


amerikanischer Soldatenfriedhof in Colleville sur Mer

Zudem gibt es in der gesamten Region zahlreiche Museen die sich mit den Geschehnissen des D-Day befassen. Besonders interessant für uns war es aber die Region auf eigene Faust zu erkunden. Der Omaha Beach ist heute quasi ein gigantisches Freiluftmuseum. Zahlreiche Bunkeranlagen in den Dünen können erkundet werden, jeder erzählt für sich selbst seine eigene grauenvolle Geschichte...

Ironischerweise zählen Omaha Beach und Utah Beach zu den schönsten Stränden der Normandie. So ist es heute normal, dass sich dort zu den Touristen, die die Bunkeranlagen besichtigen, auch zahllose Strandurlauber gesellen. Auch das Sportangebot an den weitläufigen, breiten Sandstränden ist groß. U.a. kann man z.B. Strandsurfen.


Das Westende von Omaha Beach bei Vierville sur Mer

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Reisebericht Teil 2: In Bayeux Kommentar schreiben

27.08.2010: Von Etretat aus geht es weiter nach Süden. Die Hafenstadt "Le Havre" lassen wir links liegen, da sie laut Reiseführer außer einem der größten Häfen Frankreichs nicht viel zu bieten hat. Wir passieren die Seine-Mündung, fahren über die (mautpflichtige) "Pont de Normandie" - die ehemals größte Hängeseilbrücke Europas. Ein Riesenteil... Allein die Zubringerbrücke beeindruckt uns schon mit ihrer enormen Steigung.


Fahrt über die "Pont de Normandie"

Weiter gehts nun ins Departement "Calvados" (berühmt wegen seiner Äpfel und des gleichnamigen Apfelweins). Wir fahren über Caen in Richtung Bayeux. Die kleine Stadt haben wir uns für die nächste Übernachtung ausgesucht. Bayeux ist eine der wenigen Städte in der Normandie, die den Krieg relativ unbeschadet überstanden hat. Die prächtige Kathedrale von Bayeux blieb erhalten, ebenso die Altstadt.

Allerdings gab es zwei andere Gründe, warum wir uns ausgerechnet Bayeux als nächsten Übernachtungsort ausgewählt haben:
1. Bayeux liegt recht nahe an den Landungsstränden, die unser nächstes großes Besichtigungsziel waren
2. Wenn man in die Normandie fährt, sollte man mindestens einmal eine Nacht in einem Schloss verbringen

Die Normandie ist das Land der kleinen und großen Schlösser. Während unserer gesamten Tour haben wir immer wieder am Wegesrand kleinere und größere Schlößchen entdeckt. Viele sind heute zu Hotels umgebaut. Die Übernachtung im Chateau de Bellefontaine war aber schon vorher geplant und erwies sich als echter Glücksgriff.

Das Schloss Bellefontaine stammt aus dem 18. Jahrhundert. Es ist umgeben von einem zwei Hektar großen Park - inklusive Wassergraben und Schwänen. Eine kleine Brücke führt über das Wasser, überall alter Baumbestand und riesige sattgrüne Rasenflächen... Auch die Zimmer sind stilecht eingerichtet im Barockstil. Das Badezimmer war glücklicherweise aber sehr modern.

Bellefontaine ist ein Märchenschloss wie es im Buche steht (=Mädchentraum
) Übrigens: Der Schlossherr ist ein kleiner Coton de Tulear, der sich seeehr über Chiaras Besuch gefreut hat.


Chateau de Bellefontaine


Schlosspark - an jeder Ecke laden stilechte Tische und Stühle zum Hinsetzen ein


Schwanenpaar im Schlosspark (von Chiara waren sie nicht so begeistert
)

 

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Reisebericht Teil 1: Etretat Kommentar schreiben

25.08.2010: So nun geht's los mit dem Reisebericht.

Unsere Tour durch die Normandie begann in Etretat in der Haute Normandie. Das kleine Fischerdörfchen ist inzwischen weniger wegen seiner Fischer als wegen seiner außergewöhnlichen Umgebung bekannt: Rund um Etretat befinden sich die berühmten Kreidefelsen der Normandie. Die sogenannte "Alabasterküste" (Cote d' Albatre) besteht aus teilweise über 100 Meter hohen Steilklippen, die sich auf einem Streifen von rund 120 Kilometer die Küste der Haute Normandie entlangziehen.


Blick auf Etretat

In Etretat befindet sich die größte und bekannteste Sehenswürdigkeit der Cote d' Albatre. Der Ort wird von zwei Felsen umrahmt: Dem Falaise d' Amont wo das Meer einen Torbogen in die Felsen gewaschen hat, und westlich dem Falaise d' Aval mit der "Porte d' Aval". Victor Hugo bezeichnete diese Formation als "Elefant der seinen Rüssel ins Meer taucht". Wie er darauf kam, kann man auf dem Bilder unten gut erkennen. Apropos Bilder: Auch der Maler Claude Monet verewigte diese Felsen auf seinen Gemälden.

Zu beiden Seiten von Etretat gibt es Wanderwege oberhalb der Felsformationen von denen man eine atemberaubende Aussicht genießt. Ein tolles Erlebnis! Wobei Hunde hier zu ihrer eigenen Sicherheit besser nicht freilaufen sollten...

Unterhalb der Porte d'Aval gibt es eine große Höhle, die nur bei Ebbe freiliegt und die dann von Etretat aus zugänglich wird. Für einen solchen Ausflug sollte man allerdings unbedingt den Gezeitenplan studieren, um unliebsame Überraschungen durch die Flut zu vermeiden. ;-)

An der Ostseite von Etretat steht hoch oben auf den Felsen eine kleine Kirche. Direkt nebenan gibt es ein kleines Denkmal, das an zwei Flugpioniere erinnert, die 1927 von Paris aus einen Transantlantikflug versuchten. Coli und Nungesser wurden bei Etretat in ihrem Flugapperat zum letzten Mal gesehen, bevor sie verschwanden und verschollen blieben.

Der Strand von Etretat ist naturgemäß eher klein und besteht aus großen Kieselsteinen. Für Badeurlaub wäre der Ort also eher nicht zu empfehlen. (Das wussten wir aber vorher)
Aber umso mehr für diejenigen, die Spazier- und Wanderwege mit atemberaubendem Ausblick suchen.

 

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Le Tour de Normandie Kommentar schreiben

24.08.2010: Wir sind zurück von einer tollen Reise mit unglaublich vielen Eindrücken. Anders als sonst haben wir in diesem Urlaub nicht nur einen festen Zielort ausgewählt, sondern stattdessen eine Tour durch eine gesamte Region gemacht: Unsere selbst zusammengestellte "Tour de Normandie".

Bilder und Berichte folgen, wir haben viele viele Fotos geschossen, die müssen erstmal sortiert werden...

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Uuuurlaub!!! Kommentar schreiben

11.08.2010: Für uns hat die schönste Zeit des Jahres begonnen. Drei lange Wochen Urlaub!!!
Wann wir das letzte Mal so viele Tage am Stück frei hatten? Keine Ahnung... muss lang her sein.

Natürlich werden wir die schöne Zeit nicht komplett zuhause verbringen. Als Meer- und Strandfreaks, die wir sind, haben wir uns natürlich auch wieder ein entsprechendes Reiseziel ausgesucht. Nachdem wir jahrelang die Nordsee an den verschiedensten Orten unsicher gemacht haben, werden wir dieses Mal etwas komplett Neues ausprobieren.

 

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Auf die Größe kommt es an Kommentar schreiben

01.08.2010: So langsam arbeiten wir uns an die großen Dummys heran! In Prüfungen werden Dummys verwendet die 500 g wiegen. Chiaras Welpendummys haben gerade mal die Hälfte und sind auch vom Umfang her kleiner (und somit für Cockerline besser zu greifen).

Nun üben wir schon seit drei Wochen mit einem speziellen Dummy, der das Gewicht eines Welpendummys, aber die Maße eines großen Standardummy hat. Das klappt schon super gut:

Seit dieser Woche besitzen wir nun auch einen eigenen großen 500g-Dummy. (Fotos folgen)
Und: Chiara nimmt ihn! Natürlich war sie am Anfang etwas "verdutzt", aber sie bringt und hält ihn genauso zuverlässig wie die anderen! Und: der erste Wassertest hat auch super gut geklappt!!!

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Happy Birthday Charon! Kommentar schreiben

27.07.2010: Alles Gute zum 10. Geburtstag Großer! Bleib gesund und fit, damit du noch ganz ganz lange so viel rennen kannst!!!

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Zwei Agility-Hochzeiten Kommentar schreiben

25.07.2010: Wenn Agilitymädels heiraten, dann lassen sich die Vereinskolleginnen schon ein bisschen was einfallen um die Paare lustig ins Eheleben starten zu lassen!

Natürlich waren auch die Hundis dabei!

 

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Alles tanzt nach meiner Pfeife Kommentar schreiben

16.07.2010: Nicht "alles" - aber hoffentlich bald Chiara. Denn das hier sind seit ein paar Tagen unsere ständigen Begleiter auf Spaziergängen:

Natürlich ist auch das dem Dummytraining geschuldet. Wie man sich vorstellen kann, wäre es nämlich ziemlich "unclever" wenn sich der Jäger mit seinem Hund über Entfernungen von über 100 Metern schreiend mit seinem Hund verständigt. Handzeichen fallen eigentlich auch flach, da sie der Hund auf die Entfernung nicht mehr wirklich gut erkennt. (vor allem wenn im Wald Bäume dazwischen stehen) Somit bleibt also nur die Pfeife zur Verständigung. Heißt aber auch: Hundi muss eine ganze Reihe von verschiedenen Pfiffen lernen!

Somit üben wir jetzt die nächste Zeit die ersten drei Basiskommandos: Stopp-Pfiff, Komm-Pfiff und Such-Pfiff. Und täuscht euch nicht: Auch Frauchen muss hier ne ganze Menge lernen: Nämlich möglichst präzise und immer auf die selbe Art die jeweiligen Pfiffe zu geben. Ansonsten wird Chi die Kommandos nicht auseinander halten können...

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Hitze und Training... Kommentar schreiben

11.07.2010: Bei dem derzeitigen Wetter (Hitze ohne Ende) ist eigentlich jegliche Form von Training Schwachsinn - vorallem aus gesundheitlichen, aber auch aus anderen Gründen...
Ausnahme: Man trainiert etwas, das man ins Wasser verlegen kann. Zum Beispiel unser neues Hobby Dummytraining. Alles was der Hund an Land leistet, muss er laut Prüfungsordnung auch im Wasser beherrschen. PERFEKTES Timing für uns daran zu üben!

Inzwischen besitzt Chiara sogar einen echten Wasser-Dummy. Wie immer natürlich Welpengröße - weil die Originalgröße viel zu groß wäre...

Nach nur wenigen Übungseinheiten (alle seit dem Einsetzen der Julihitze) bin ich schon völlig aus dem Häuschen wie Chiara ihre Angst vorm Schwimmen von weiteren Entfernungen immer mehr ablegt. Zur Erinnerung: Vor knapp zwei Jahren musste ich sie noch mit viel gutem Zureden dazu überreden, sich ins überhaupt ins tiefe Nass zu wagen. Damals schwamm sie kaum vom Ufer weg.
Nun sind Apportierstrecken von 10-15 Meter kein Problem mehr!

Natürlich müssten wir auch das noch steigern, sollten wir wirklich mal an einer Prüfung teilnehmen wollen, aber das erscheint mit inzwischen nicht mehr sooo komplett abwegig, wie noch vor einem Jahr.

Inzwischen macht ihr das Schwimmen sogar richtig Spaß und sie fiebert schon am Ufer wenn das Apportel fliegt. Teilweise sogar so sehr, dass ich Mühe habe, das Stillsitzen durchzusetzen - das auch eine absolute Bedingung beim Dummytraining ist! Ein "Frühstart" Richtung Dummy ohne Freigabe bedeutet praktisch "DIS" in Agilityworten.

Ebenso wie ein Ausspucken des Dummys an Ufer. Aber das, was den meisten Hunden große Probleme bereitet, ist für Chiara NULL Problem: Sie legt mir das Dummy immer in die Hand. Dahingehend hat sich der sorgfältige Aufbau des Apportierens (mit dem Clicker + Rückwärtsaufbau) echt gelohnt!

Einen großen Dank im Hinblick auf Chiaras Fortschritte hinsichtlich des Wasser-Apportierens schulde ich aber Charon. Der "große" Bruder ist nämlich hauptverantwortlich dafür, dass Chi ihre Angst abgelegt hat. Denn eines mag Chi gar nicht: Wenn sie hinten anstehen muss, während Charon immer wieder das Dummy holen darf. Geschwisterneid sozusagen.

Und auch wenn seine Kondition doch deutlich nachgelassen hat, (was nicht nur dem Alter geschuldet ist) so schwimmt Charon immernoch unermüdlich - und würde von selbst nicht aufhören, wenn man ihn nicht irgendwann dazu zwingen würde.

Am Ufer spuckt er mir das Dummy zwar immer vor die Füße und bis zur Freigabe wartet Charon auch nicht, sondern bleibt ohnehin lieber gleich im Wasser stehen. Für ihn ist das alles also eher "Wasserspielen" - mit richtigem Dummytraining hat das nix zu tun. Aber das muss der Opi auch nicht mehr lernen - Hauptsache er hat Spaß! Und wenn er nebenbei noch Chi zusätzlich motiviert umso besser!

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Hochzeitsfieber bei den Agility Chicks Kommentar schreiben

04.07.2010: Wenn Hundemädels heiraten, dann werden Agilitystangen schon mal etwas herausgeputzt und zweckentfremdet:

Immer nur Baumstammsägen ist ja auch langweilig. Agility Chicks müssen sich am Hochzeitstag dann schon noch auf andere Aufgaben einstellen.

Übrigens: die schöne Deko können wir sogar mehrfach verwenden. Als hätten sie sich abgesprochen, heiraten in diesem Sommer sogar gleich drei Mitglieder der Agi-Chicks.

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Dummytraining! Kommentar schreiben

20.06.2010: Ein neues "Hobby" von uns ist das Dummytraining. Wobei "neu" relativ ist: Mit den ersten Grundlagen hatten wir bereits im vergangenen Sommer angefangen. Jagdhunde-Arbeit fasziniert mich schon länger. Vermutlich geht's mir da ähnlich wie vielen Hütehundbesitzern, die sich mal an Schafen probieren: Meist steckt dahinter das Bedürfnis herausfinden, in wie weit die Hunde heute noch den Aufgaben gewachsen sind, für die ihre Rasse ursprünglich mal gezüchtet wurde. (bevor man sie zu Familienhunden "umfunktionierte")

Nach ein bisschen Einlesen im Internet und Stöbern in englischsprachigen Cocker-Fachforen habe ich mich dann in Eigenregie an ein paar Basics gewagt. Nach dem laaangen Winter (und dem Entschluss Agi-Turniere an den Nagel zu hängen) war nun der rechte Zeitpunkt das Dummytraining ernsthafter anzugehen.

Allerdings ist es gar nicht soo einfach eine Trainingsmöglichkeit für einen Cocker Spaniel zu finden.Doch wir hatten Glück: Nach etwas Suchen haben wir nun eine Trainingsgruppe aufgetan, die uns aufnehmen möchte. Unnötig zu erwähnen, dass Chi da natürlich mal wieder der einzige Spaniel ist.

Jedenfalls bin ich seeehr gespannt, wie Chi sich darin weiter entwickeln wird. Die Anforderungen sind unheimlich hoch, bei manchen Dingen erscheint es mir absolut undenkbar, dass wir sie jemals schaffen werden...
Unser momentaner Ausbildungsstand lässt sich in Agilityworten so umschreiben: Wir beherrschen im Moment sozusagen den Sprung über eine einzige Hürde - sind also Äonen davon entfernt, einen Parcours fehlerfrei zu laufen.

Aber die mit großem Abstand interessanteste Erkenntnis war für mich: Mein Hund ist tatsächlich in der Lage RUHIG - d.h. ohne Bellen oder Quietschen - zu arbeiten. Was im Übrigen auch sehr gut ist, denn ansonsten wären wir sofort für das Training disqualifziert gewesen!

So ein Dummy kann allerdings kann schön sperrig sein für das kleine Cocker-Maul Und dabei sind das noch die kleinen Welpendummys... Theoretisch müsste sie sogar die doppelte Größe tragen...

Jetzt werden wir jedenfalls erstmal weiterschnuppern (im wahrsten Sinne des Wortes ),
und brav weiterüben für die nächste Stunde.

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Happy Birthday! Kommentar schreiben

14.06.2010: Alles Gute zum Geburtstag kleiner Sonnenschein!!!
5 Jahre wirst du heute... Du bist nicht nur der schnellste Cocker Deutschlands sondern vermutlich auch der lauteste! Und du bist und bleibst ein Sonnenschein, zauberst mit deiner fröhlichen und anhänglichen Art jedem ein Lächeln aufs Gesicht...

Bleib bitte fit und gesund kleine süße Maus!!!
Damit wir beide noch viele viele Dinge zusammen erleben können!

P.S. Glückwünsche natürlich auch an die beiden Geschwister Sally und Queenie! :-)

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Längst überfällig... Kommentar schreiben

11.06.2010: ... war die Überarbeitung meines Rasseporträts "Englischer Cocker Spaniel". Da diese Seite - wie ich mittlerweile weiß - oft von Laien herangezogen (gegoogelt ;-) wird, um sich über die Rasse zu informieren musste das dringend mal sein!

Eine weitere Seite über rassespezifische Krankheiten und Züchterauswahl wird noch folgen...

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Nachbars Hase Kommentar schreiben

06.06.2010: ...heißt Gismo und hat einen großen Unterhaltungsfaktor für Chiara.

 

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